ARAG InEar - Ep. 26: Wenn das Leben „Pause“ drückt und neu beginnt
Shownotes
In dieser Folge von ARAG InEar spricht Menekse Ciytak (Rechtsdienstleister-Netzwerk) mit ihrer Kollegin Rukiye Ogur-Tasar (Rechtsdienstleistungsmanagement) über eine Diagnose, die alles verändert hat und darüber, wie Rukiye es geschafft hat, dennoch ihren Humor, ihre Lebensfreude und ihre Stärke zu bewahren. Sie erzählt von den verschiedenen Phasen ihrer Krebs-Erkrankung, ihrem Alltag in dieser Zeit und den Menschen, die sie unterwegs begleitet haben. Es geht auch darum wie Rukiye das Leben genießt: bewusster, intensiver und mit ganz viel Dankbarkeit.
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von ARAC in ihr dem Podcast der ARAC für euch und eure Themen.
00:00:10: Ich bin Menekshi Chita, gehöre zum Team Rechtsdienstleisternetzwerk bei der ARAC und begeisterte mich für alles rund um Podcast.
00:00:17: Deswegen freue ich mich, hier heute wieder dabei zu sein.
00:00:20: Wir hatten schon im Oktober, ein Folge mit einem Kollegen zu seiner Gesundheit und dem Umgang mit dem Thema Krebs als Diagnose gemacht und mit unserem heutigen Gast sprechen wir auch über ihre Diagnose und beleuchten dabei aber auch nochmal andere Aspekte, was genau dahinter steckt, erfahrt ihr im weiteren Verlauf dieser Folge.
00:00:38: Ich spreche heute mit einer für mich ganz besonderen Kollegin, denn sie ist auch eine enge Freundin von mir.
00:00:44: Wir arbeiten hier zusammen, wir lachen ganz viel zusammen und sie hat ja eine sehr herausfordernde Zeit hinter sich, die auf jeden Fall ihr Leben auf den Kopf gestellt hat.
00:00:54: und die Stärke der Humor, die Lebensfreude.
00:00:57: Und die positiven Haltung haben mich schon immer sehr begeistert an ihr.
00:01:01: Und das war eigentlich auch schon immer so das, was sie für mich ausgemacht hat als Person.
00:01:06: Mittlerweile würde ich sagen, sogar noch viel mehr als vorher.
00:01:09: Und deswegen bin ich sehr froh, dass sie heute hier ist.
00:01:11: Und in dieser Folge geht es darum, wie sie mit allem umgegangen ist, was sie erlebt hat.
00:01:16: Ja, und wie sie das Leben heute feiert.
00:01:17: Hallo und herzlich willkommen.
00:01:19: Rukia Utasa, schön, dass du da bist.
00:01:22: Und danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst.
00:01:24: Stell dich doch den Zuhörerinnen gern kurz vor.
00:01:26: Vielen Dank nochmal für deine schönen Worte, die haben mich wirklich selber rührt.
00:01:31: Ich bin Rukir, einen Vierzig Haare und seit zwei Tausend Siebzehn bei der ARAG im Rechtservice tätig.
00:01:37: Ja, cool.
00:01:38: Ich hab's schon angeteasert, Ruki.
00:01:39: Wir sprechen heute über eine Diagnose, die dein Leben verändert hat.
00:01:43: Möchtest du uns dazu einmal kurz abholen?
00:01:46: Ja, das war ein echter Einschnitt.
00:01:49: Vor zwei Jahren bekam ich die Diagnose Krebs.
00:01:52: Damals stand ich mit einem Leben im Job, im Alltag.
00:01:55: Und von jetzt auf gleich wird der Boden unter den Füßen weggezogen.
00:01:59: Ich wusste aber, dass es eine lange Reise wird.
00:02:02: Sowohl körperlich als emotional.
00:02:05: Das war dann der Fall.
00:02:07: Und wie war so der Verlauf für dich?
00:02:10: Welche Phasen hast du in welchem Zeitraum gehabt?
00:02:13: Wie können wir uns das vorstellen?
00:02:15: Am Anfang war der Schock.
00:02:17: Dann habe ich relativ schnell die Lage akzeptiert, was natürlich ganz gut war, was ich im Nachhinein herausstellte.
00:02:25: Und dann ging es auch schon in den praktischen Teilen über.
00:02:27: Das heißt, Chemotherapie, OP.
00:02:31: Mir waren in zwei Jahren voller Angst, Hoffnung, Erschöpfung und Dankbarkeit.
00:02:36: Gleichzeitig, es
00:02:37: mischte sich,
00:02:39: diese Gefühle mischten
00:02:40: sich
00:02:40: sehr.
00:02:41: Und dann anschließend mit der Reha war dann der Weg zurück in mein altes neues Leben.
00:02:47: Okay,
00:02:48: das heißt, du hast gerade schon gesagt, du startest, also du hattest im ersten Moment diesen Schock, dann kam schon dieses, okay, das wird hier irgendwie schon.
00:02:56: Das war auch so ein bisschen mein Eindruck, weil ich weiß noch, du hattest mich angerufen und mir erzählt, dass du diese Diagnose bekommen hast.
00:03:04: Und ... quasi fünf Sätze, später hast du mir gesagt, dass du schon Selbsthilfegruppen ausgesucht hast, dass du das und das machen möchtest.
00:03:11: Und das fand ich so krass, einfach, weil ich war wirklich sehr bewundert oder ich habe das sehr bewundert, wie du damit umgegangen bist, bewundere ich heute noch.
00:03:19: Und wie war dein Alltag?
00:03:21: So am Anfang, weil du sagtest gerade, wir gingen zum praktischen Teil über.
00:03:24: Wie stellt man sich das vor, wenn du aufwachst morgens?
00:03:27: Es war sehr anstrengend teilweise.
00:03:30: Ich war halt sehr auf mein Körper zurückgeworfen.
00:03:32: Die Tage bestanden halt aus Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten.
00:03:39: Davon hatte ich einige.
00:03:40: Ja, und es waren selbst die kleinen Dinge im Alltag waren nicht zu erledigen, wie Duschen.
00:03:46: Also es war dann halt im Erfolg.
00:03:48: Es gab aber auch Lichtblicke, wie zum Beispiel gute Gespräche mit Freunden, mit Familie und Kollegen, die mich in dieser Zeit wirklich nicht alleine gelassen haben.
00:03:58: Und dafür bin ich wirklich sehr, sehr dankbar.
00:04:00: Und ja, das waren, es gab auch, wie gesagt, schöne Momente.
00:04:05: Okay.
00:04:05: Und wie hat sich dein Blick auf das Leben, weil du sagtest grad sehr viel Angst, Dankbarkeit trotzdem.
00:04:12: Dein Blick auf das Leben durch diese Erfahrung verändert.
00:04:15: Ich habe festgestellt, dass ich damals eigentlich viel funktioniert habe.
00:04:19: Und jetzt nehme ich Dinge, oder das Leben viel bewusster war.
00:04:23: Und ja, ich habe festgestellt, dass das Leben nicht planbar ist und darin seinen eigenen Zauber hat.
00:04:30: Okay, und du sagst es grad schon ganz bewusst, also gibt es... etwas, was du heute ganz bewusst anders machst als früher.
00:04:38: Irgendwie ein Beispiel.
00:04:39: Ich nehme mir tatsächlich Zeit, jeden Tag einen kleinen Moment bewusst zu genießen.
00:04:45: Das sind manchmal auch die kleinen Dinge.
00:04:47: Heute Morgen zum Beispiel, als ich in den Tower kam, diejenigen, die öfters halt auch hier waren, wissen, dass man, wenn man um
00:04:54: das Gebäude herumläuft,
00:04:55: dass man,
00:04:56: dass der Wind einem
00:04:57: ins Gesicht bläst.
00:04:59: Und da ... ... waren, wurden meine Haare total verwüstet und ich hab mich daran erfreut.
00:05:05: Denn vor zwei Jahren hätte ich mir das nicht einmal vorstellen können, dass ich mich über sowas freuen kann.
00:05:11: Und das war ein kleiner Moment, den ich wirklich bewusst in dem Moment genossen habe.
00:05:14: Und insgesamt so, weil, wie gesagt, ich hatte das ja schon angetehselt, du bist sehr positiv als Mensch schon immer gewesen, aber wie hast du es geschafft?
00:05:23: Also, unabhängig jetzt davon, wie du charakterlich, sag ich mal, gestrickt bist oder aufgrund deiner Persönlichkeit, trotz dieser ... Und ich weiß, es gab sehr viele in den letzten zwei Jahren positiv zu bleiben.
00:05:34: Es war eine Mischung zwischen Hoffnung, Humor und Menschen, die mich getragen haben.
00:05:39: Es gab natürlich auch dunkle Momente.
00:05:41: Und das war auch okay, diese zu haben.
00:05:44: Ich wusste aber zu dem Zeitpunkt auch, dass es kein Dauerzustand ist, denn es war ja auch schon alles geplant.
00:05:49: Das heißt, ich wusste, wann die Chemotherapie endet, wann die OP ist und so weiter.
00:05:52: Und hab mich eigentlich daran erfreut zu wissen, dass der Tag dann kommt, wo ich wieder ... Ich bin, ich seien da.
00:06:01: Und
00:06:01: welche Rolle haben andere Menschen in dieser Situation gespielt?
00:06:06: Du sagtest schon viel, haben auch Menschen mitgetragen, aber gab es irgendwie besondere Begegnungen, die dir einfallen, über die du hier mit uns sprechen möchtest?
00:06:15: Menschen waren der Schlüssel, tatsächlich.
00:06:18: Ich habe zum Beispiel in der Reha eine ganz tolle Gruppe kennengelernt, davon hatte ich dir auch schon öfters berichtet.
00:06:24: Diese Menschen ... haben ähnliche Erfahrungen gehabt wie ich.
00:06:28: Wir haben jetzt nicht viel reden brauchen, hatten aber eine tiefe Verbundenheit von Anfang an, weil wir, wie gesagt, auch ähnliche Erfahrungen jetzt mit dem Thema Krebs hatten, auch wenn wir jetzt nicht alle dieselbe Krebsart hatten.
00:06:42: Diese Menschen waren auch zu dem Zeitpunkt, sind es heute noch ein sicherer Hafen für mich, gerade wenn es um das Thema geht.
00:06:49: Und hab da auch noch mal festgestellt, dass es sehr heilsam sein kann, nicht alleine zu sein.
00:06:55: Deshalb schätze ich, um so mehr mit dieser Gruppe noch weiterhin Kontakt zu haben.
00:07:02: Ja,
00:07:02: genau, weil letztens hattet ihr euch ja auch wieder getroffen.
00:07:05: Das ist ja jetzt so ein schönes Verhältnis, eine richtige Freundschaft aus so einer Gruppe fremder Menschen, muss man ja auch sagen.
00:07:10: Also die waren ja auch nicht als Gruppe da, sondern ihr habt euch da alle gemeinsam sozusagen getroffen.
00:07:15: Ja, cool.
00:07:16: Und gab es irgendwie während dieser zwei Jahre einen bestimmten Augenblick, wo du gedacht hast oder gespürt hast, okay, jetzt ... beginnt irgendwie ein neues Kapitel.
00:07:26: Also, wenn ja, welcher war das?
00:07:28: Das war ganz genau der Tag, als ich das erste Mal wieder hier im Tower war.
00:07:32: Cool.
00:07:33: Das fühlte sich nämlich so an, als würde ich zu einem Vorstellungsgespräch
00:07:36: kommen.
00:07:37: Ich war total aufgeregt.
00:07:39: An diesem Tag habe ich auch wirklich einige Tränen vergossen.
00:07:42: Auch Freunden Tränen.
00:07:43: Und dachte mir dann aber auch, wow, du hast es geschafft.
00:07:46: Du bist wieder da.
00:07:48: Zwar nicht wie früher, aber vielleicht auch ein bisschen stärker.
00:07:52: Und ich glaube, Wenn man so eine Erfahrung macht, dann lernt man ganz viel über sich selbst, was einem vielleicht nicht ganz so klar ist, wenn man nicht drinsteckt.
00:08:02: Was war für dich vielleicht das Überraschendste, was du über dich selbst gelernt hast?
00:08:06: Was dich überrascht hat.
00:08:07: Dass ich ein starkes Durchhalte vermögen habe.
00:08:11: Ich möchte nicht sagen, dass ich eine Kämpferin bin, denn es war ja kein Kampf, den ich führen konnte, weil das wäre ja auch nicht für ein fairer Kampf gegen Krebs zu kämpfen.
00:08:20: Allerdings hatte ich ein wirklich starkes Durchhaltevermögen und das habe ich dann auch da noch mal festgestellt.
00:08:26: In dem Zusammenhang, vielleicht gab es da irgendwie ein Satz oder ein Motto, das dich durch diese Zeit getragen hat?
00:08:31: Ja, tatsächlich.
00:08:33: Und zwar kann ich da Aristoteles zitieren, den Wind kann man nicht ändern, aber die Segel anders setzen.
00:08:39: Man kann aus der Sache ... lernen das Beste zu machen.
00:08:42: Und das habe ich auch gemacht, selbst die kleinen Dinge, wie hier zum Beispiel Spazien gehen können, haben mir wirklich Freude bereitet, weil das war dann halt der Moment, wo ich gesagt habe, okay, den Krebs kannst du jetzt, der ist nun mal da, aber trotzdem kannst du zumindest aus der Situation das Beste herausholen.
00:08:58: Und was würdest du deinem früheren?
00:09:00: Ich sagen, wenn du nochmal zurückblickst?
00:09:02: Dann würde ich ganz ehrlich sagen, habe keine Angst.
00:09:07: Du wirst das durchhalten, du wirst an dieser Zeit wachsen, auch wenn du das jetzt nicht glauben kannst.
00:09:12: Gab es auch irgendwie Reaktionen von Menschen, die dich besonders bewegt haben?
00:09:18: Wir haben jetzt sehr positiv gesprochen, also egal ob positiv, aber vielleicht auch nicht ganz so positive Reaktionen, wo man sich vielleicht sagen würde, das hätte ich mir irgendwie anders gewünscht oder das hätte ich lieber nicht gehört von jemandem oder gesehen als Reaktion.
00:09:34: Gab es da irgendwas?
00:09:35: Vielleicht fange ich erst mal mit dem Positiven an.
00:09:38: Also positiv empfande ich zumindest die ehrlichen und stillen Gesten und aber auch unerwarteten Gesten von Menschen, mit denen ich vielleicht schon länger keinen Kontakt hatte, aber die dann halt davon erfahren haben, die mich in dieser Zeit wirklich unterstützt haben auch.
00:09:54: Schwieriger war es dann, wenn sich Menschen vielleicht auch aus Unsicherheiten zurückgezogen haben.
00:10:01: Das war dann tatsächlich ein bisschen schwieriger.
00:10:04: Das glaube ich.
00:10:05: Und was würdest du vielleicht sagen, aus deiner Erfahrung heraus sollte man eher ... Also, kann man sich sparen?
00:10:10: Was könnte man sich sparen jetzt außerhalb dieses ... Es hat sich jemand zurückgezogen, was man so sagt.
00:10:15: Weil ich glaube auch, dass viele Leute unsicher sind und es ganz schlimm finden, wenn Leute ihnen sagen, ich hab Krebs oder ich bin irgendwie unheilbar krank.
00:10:23: Und dass sie dann einfach nicht wissen, was sie sagen können, machen können.
00:10:28: So was würdest du sagen, kann man sich wirklich sparen, wenn man auf der anderen Seite steht.
00:10:32: Ja, tatsächlich, ich setze weh.
00:10:33: Kopf hoch, du wirst das schon schaffen.
00:10:35: Du bist ein Kämpfer, du bist ein Kämpferin.
00:10:37: Wie ich vorhin auch schon sagte, es ist kein Kampf.
00:10:39: Und wenn dann wäre das auch kein Fererkampf gegen den Krebs.
00:10:43: Man darf nämlich auch schwach sein in dieser Situation.
00:10:46: Und durch solche Sätze wird man noch unnötig weiter unter Druck gesetzt.
00:10:50: Weil wenn man dann mal schwach ist, dann hat man das Gefühl, dass man verloren hat, obwohl ja nichts zu verlieren gibt.
00:10:58: Die Behandlung ist ein Durchhalten, ein Aushalten und kein Kampf.
00:11:04: Mit deinen Freunden aus der Reagruppe habt ihr euch da auch irgendwie mal drüber unterhalten, was du vielleicht gar nicht so blöd fandest und dann andere von deinen Freunden, die auch betroffen waren, gesagt haben, das geht gar nicht oder andersrum.
00:11:18: was für dich eher so komisch war.
00:11:20: Und die anderen meinten auch, nö, das würde ich jetzt gar nicht so schlimm finden.
00:11:23: Weil ich irgendwie gerne wissen würde, ist das subjektiv?
00:11:25: oder wie habt ihr euch da schon mal drüber unterhalten?
00:11:28: Es ist tatsächlich
00:11:29: subjektiv,
00:11:30: weil
00:11:31: ich rede, ich hab von Anfang an ganz offen über meine Situation gesprochen.
00:11:35: Andere wollten das nicht, das ist hier auch ein persönliches Thema und man muss hier auch nicht darüber sprechen.
00:11:42: Mir hat es
00:11:43: geholfen.
00:11:44: ganz offen zu kommunizieren, anderen nicht.
00:11:47: Und
00:11:47: welche Rolle spielt?
00:11:48: Wir hatten schon über Humor, gesprochen Humor für dich im Umgang mit so schwierigen Situationen.
00:11:53: Es ist essentiell.
00:11:55: Es ist deshalb essentiell, weil ich auch der festen Meinung bin, das liegt aber auch, glaube ich, auch in meiner Person, auch an meiner Persönlichkeit, dass ich der festen Überzeugung bin, dass es seine Entscheidung ist, das Glas entweder halb voll oder halb leer zu sehen.
00:12:11: Diese Entscheidung treffen wir jedes Mal, wenn etwas passiert.
00:12:14: Und deshalb war das dann halt für mich auch essentiell.
00:12:18: Und ich glaube auch so vielleicht ein bisschen auch geschuldet deiner Partnerschaft, da ist ja auch immer sehr viel Humor.
00:12:23: Das ist schon mal ganz cool gewesen.
00:12:27: Sehr cool.
00:12:28: Und wie hat sich dein Alltag heute verändert, beruflich und privat?
00:12:31: Was ist irgendwie anders für dich?
00:12:33: Wirklich im Doing statt jetzt beispielsweise, dass wir im Mindset her, vom Mindset her besprochen haben, also das Bewusstsein, aber was hat sich wirklich anders irgendwie entwickelt für dich?
00:12:43: Also ich nehme mir jetzt im Bewusst auszeiten, selbst wenn das nur fünf Minuten am Tag sind, um da auch so eine Balance herzustellen und mache auch wieder
00:12:52: Sport.
00:12:52: Ja, cool.
00:12:53: Das war während der Pandemie tatsächlich nicht der Fall und ich merke auch, dass mir das wirklich hilft.
00:12:59: Und was war für dich ... insgesamt Ausschlag geben.
00:13:03: Du sagst ja schon, dass du von Anfang an offen damit umgegangen bist.
00:13:06: Aber was war jetzt Ausschlag geben für dich, dich damals und auch jetzt heute für diese Folge beispielsweise zu öffnen und deine Geschichte zu teilen?
00:13:14: Ich möchte Mut machen.
00:13:16: Und auch wenn es Ihnen nur eine Person hört und sagt, okay, ich bin nicht allein, hat es sich schon gelohnt.
00:13:22: Und aus diesem Grund weißt du ja auch, dass ich mich da auch in dem Bereich engagiere, sowohl im Zentrum für Integrite und Kologie.
00:13:31: als Patientenvertretung, als auch als Pimenturen.
00:13:34: Wie feierst du heute das Leben?
00:13:36: Ich weiß, feiern ist sowieso etwas, was wir gerne tun.
00:13:40: Aber gibt es irgendwie Rituale oder besondere Momente für dich?
00:13:43: Einmal im Jahr wird mein zweiter Geburtstag gefeiert.
00:13:46: Das ist etwa geil so wie er offenbart wurde, dass ich kriebsfrei bin.
00:13:49: Aber ansonsten ist jeder Tag, an dem man lachen kann, einen Grund zum feiern und das tue ich
00:13:55: auch.
00:13:55: Ja.
00:13:55: Wirklich toll, danke, dass du so viel Einblick gegeben hast in dein Leben der vergangenen Zeit, in dein Inneres auch und danke, dass du so bist, wie du bist.
00:14:05: mir sehr große Freude bereitet und mir auch sehr persönlich sehr viel bedeutet, hier mit dir heute darüber zu sprechen und diese Folge aufzunehmen.
00:14:13: Alles Gute weiterhin für dich, ganz viel Gesundheit und du darfst dich auch gern von den Zuhörern verabschieden.
00:14:18: Ich danke dir vielmals für deine schönen Worte wieder und danke, dass ich auch heute hier dabei sein durfte.
00:14:24: und an alle, die zuhören, möchte ich auch nochmal sagen, ihr seid toll, wie ihr seid.
00:14:30: Genießt wirklich jeden Moment, den ihr habt.
00:14:32: Nicht jeder bekommt leider die zweite Chance im Leben und daher feiern.
00:14:38: Lachen und feiern.
00:14:40: Ja, ich bedanke mich an dieser Stelle auch bei Roger Kayoko und Martin Balboena für die Produktion.
00:14:45: Lieben Dank an euch, liebe Zuhörer.
00:14:47: Wenn ihr selber Themen habt für den Podcast, meldet euch sehr gerne bei mir oder meinen Kolleginnen.
00:14:52: Ansonsten findet ihr frühere und kommende Folgen von Arak in ihr auf Spotify, Deezer und Amazon Music und auf unserer Webseite Arak.com.
00:14:59: Ich freu mich sehr aufs nächste Mal und hoffe ihr auch.
00:15:02: Bis bald, tschüss, tschüss.
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